sind Tageszeitungen mutiger geworden in ihrem Geschreibse. SexyUnsexy. Nach dem sich jetzt ja eh der Bloggingjournalismus, was für ein schräges Wort, kontinuierlich dem Abgrund nähert darf ich wieder zugeben das meine Informationsquellen schon immer aus Tageszeitungen bestanden haben und nicht aus dubiosen Bloggeschreibe das gespickt mit Sarkasmus, Polemik(hauptsache verbal treten) wie gesagt sehr unterhaltsam sein kann, aber halt einfach Gebrabbel ist. Es nimmt ja heutzutage auch keiner mehr einen Punk aus Kreuzberg ernst wenn er politische und antikapitalistische Statements von sich gibt.
Irgendwo hatte ich heute gelesen, dass sich die Blogger entscheiden müssen zwischen einem neuen Weg der Kommerzialisierung oder einem Rückfall in das bestehende System = böse, sehr böse, da… man höre und staune die Authentizität darunter leidet. Um das Problem das sich da mir immer wieder aufdrängt einmal näher zu schildern, die Blogger die ich persönlich kennen lernen durfte und von denen ich behaupten würde das ich sie zumindest soweit kenne um sie als Freunde zu bezeichnen ist bis auf eine Ausnahme keiner, auch nur annähernd, authentisch. Das Geschreibe ist Schaupspielerei, eine zwar sehr subtile Art der Schauspielerei wie ich finde und für einen Freund Freud´s sicher durchaus interessant, aber eben gespielt. Dieses Dilemma tritt aber komischerweise nur bei, ich nenne sie mal Feuilleton Blogs, auf. Blogger die sich einem fixen Thema gewidmet haben sind da einfacher, eben realer, erfassbarer und faktischer.
only my 2 cents, oder wie war das,
Aja noch ganz wichtig, da ich einem bestimmten der oben ausführlich gedissten Kategorie von Bloggern nicht auf den Schlips treten will und dies anscheinend letztens beinahe, bzw. dann doch geschafft habe, darf ich dich als mir einzig bekanntes authentisches Beispiel für Feuilleton Blogging klassifizieren, deshalb nach dem Lesen auch die Note für die Rechtschreibprüfung im Kommentar nicht vergessen.