Eigentlich wollt ich das ja niemandem verzählen, aber der Nino hat da einen im Jahr 2006 entstandenen Kurzfilm eingereicht. Die Vorausscheidung in Tirol ging zu unseren Gunsten aus und deshalb sind wir einer der Siegerfilme des Shorts on Screen 07. Ich bin der Typ in Anzug. Lief als Siegerfilm auch auf der Diagonale. Die sensationellen Intro/Outro Sequenzen stammen übrigens von Fr. Treichl und mir.
Monthly Archives: March 2007
Grad in der Süddeutschen geschmökert und ein paar Kommentare zu einem Artikel gelesen, 1. Kommentar bezieht sich auf die mangelnde Rechtschreibung von Redakteuren und Lesern. Da mir dieses Krittelphänomen desweilen öfters unterkommt(derstandard.at) frage ich mich was einen Menschen motiviert, sich anstatt dem Inhalt eines Beitrags lieber durch fehlerhafte Vokabeln und Satzstellungen zu wühlen.
Eine Vermutung meinerseits läuft dahingehend, dass es vielleicht als respektlos gegenüber dem zukünftigen Leser angesehen wird, sich so gehen zu lassen und nicht erst eine Korrekturlesung vor Absenden eines Beitrags, Schreiben des Artikels durchzuführen. Aufgrund der Lächerlichkeit, die wohl ein Fakt sein dürfte, frage ich mich, ob irgendjemand glaubt Intellekt sei mit Bildung gleichzusetzen. Ein wortgewandter oder rethorisch begabter Mitbürger ist subjektiv intelligent, dass sagt wohl einiges über die Charaktere aus. Um gar nicht erst den Beweis antreten zu müssen, wird kategorisch abgelehnt, ohne jede Sicht auf den Inhalt. Die Diskussion entfällt. Der Beitrag ist unwichtig, es ist beinahe wie wenn man ein Chassis in eine Opel oder Mercedes Karosse steckt nur ohne den Klassenunterschied.
Ich kann mich nicht erinnern jemals in meinem ganzen Leben auch nur ansatzweise daran gedacht zu haben eine schriftliche Arbeit anhand ihrer Rechtschreibung zu beurteilen. Für meinen Teil hat die Rechtschreibung sowieso eine zu 90% ökonomische Komponente. Wenn “ok” schneller geschrieben ist als, “Ich danke für Ihr Schreiben und erkläre mich mit Ihren Ausführungen einverstanden”, der Gegenüber das akzeptiert(man kann ihn auch erziehen, das Gegenteil steht nirgends geschrieben), dann finde ich kein Gegenargument. Das hat nichts mit Wertschätzung zu tun, ich schreibe schneller, er liest schneller. Das Ziel ist Information. Der Weg die kürzeste Vermittlung. Wenn das Kapital(mental wie ökonomisch) einer schriftlichen Arbeit abhängig von Form und Satzbau ist, dann betrachte ich den gewählten Einsatz von Text als einfache Kosten-Nutzen-Rechnung. Es wird ein Aufwand investiert, der vergütet werden muss. Mehr ist Text nicht, Mittel zum Zweck. Ganz einfach.
Wer zur Hölle hat bei Golem zugelassen, dass eine a) subjektive b) statistisch völlig irrationale Studie veröffentlich und kommentiert wird. Manchmal zweifle ich am journalistischen Hausverstand, eventuell hat aber auch Sony seine Hände im Spiel. Artikel bei Golem.
Und NEIN, ich spiele kein Second Life.

Es gibt Dinge die sollte man einfach bleiben lassen, aber wenn die Entscheidung, welcher Film um 4 Uhr in der Früh das Schlafen gehen begleiten soll, zu schwer ist, dann soll ja bekanntlich niederschreiben helfen.
Also folgendes steht zur Auswahl + Auschlusskriterien
- James Bond jagt Dr. No (Leider letzte Woche erst gesehen)
- James Bond – From Russia with Love (Die deutsche Übersetzung ist leider zu falsch um sie wiederzugeben, leider ebenfalls letzte Woche gesehen)
- James Bond – Goldfinger (für viele der beste Bond aller Zeiten, ich schwanke zwischen diesem Teil und den beiden vorher genannten, vor allem in Hinblick auf Casino Royale Verfilmung 2006 ist die Präsentation des Protagonisten in Dr. No bemerkenswert, naja und From Russia with Love ist ein All Time Klassiker und hat wohl alleine durch den Namen 100 Sympathiepunkte verdient)
- James Bond – Man lebt nur zweimal (Nicht umsonst Sean Connery´s vorest letzter Bond, bis er mit etwas mehr Bauch und graueren Haaren wieder zum Einsatz kam)
Das waren die Klassiker, Roger Moore ist, naja seicht(mit eventueller Ausnahme von Octopussy), ich finde ja Im Geheimdienst Ihrer Majestät nicht schlecht, allerdings glaube ich mittlerweile zu wissen warum George Lazenby nur ein Teil zugestanden wurde. Wenn man sich diesen Film öfter ansieht wird vergehts einem, allerdings mehr ein Regiedebakel, den ein schauspielerisches Desaster wie ich finde.
Ich glaube ich genehmige mir Timothy Dalton zum einschlafen, da fällt morgen wenigstens das schlechte Gewissen weg wenn ich in Minute 3 bei 80er Pop einpenn.
“Der Hauch des Todes”
Noch was, alle Bond Filme mit Dalton haben Tod im Namen(Lizenz zum Töten, Hauch des Todes, Im Angesicht des Todes).

Das ist ungefähr so als hätte man DirectX/OpenGL Unterstützung für Flash implementiert. Adobe(großteils Macromedia Entwickler Team) hat einen neuen Ansatz für Desktopapplikationen geliefert mit einem Projekt das sich Apollo nennt. Doch was ist das überhaupt. Wer schon mal das Gefühl hatte, kleine schlanke Applikationen müssen nicht unbedingt schwer distributierbar und aufwendig zu programmieren sein und bleiben dabei auch noch plattformunabhängig ohne auch nur eine Zeile Code umschreiben zu müssen der sollte sich schleunigst für Apollo interessieren.
Adobe bietet den Webprogrammierern eine Basis aus bisher verwendeten Technologien und vereinigt diese in einem schlanken(5 MB) Runtime Environment. Ohne auch nur irgendwie umstellen zu müssen ist man als AJAX, Flash, HTML Producer nun fähig Desktopapplikationen zu schreiben, die bedingt der Natur der Sache bestens geeignet sind für Aufgaben die auch eine Verbindung ins Netz erfordern, bzw. Informationen darstellen müssen.
Erste Erfahrungen und Nightly Builds der Adobe Examples meinerseits sehen vielversprechend aus. Bin im Moment noch auf der Suche wie PDF Unterstützung aussieht und wie der Workflow bei Apollo Applikationen funktionieren wird, auf jeden Fall gibts wieder eine Eclipse Extension für den Flex2Builder, was schonmal sehr schön ist.
Keynote von Mike Downey.
Ich weiß ja nicht ob das normal ist, aber Wochende ist tierisch öde, zumindest wenn man unter Tags vorm PC zu verbringen hat und einem sein täglicher Arbeitsrythmus fehlt. Die Onlinesparten der Tageszeitungen bringen nichts Aktuelles, kein Mensch hat das dringende Bedürfnis Unwichtigkeiten via Instant Messenger zu verteilen. Alles in allem fehlt da irgendwas.
Die Frage ist halt, sollte man am Wochende überhaupt arbeiten? Naja definitiv ein Vorteil ist das schweigende Telefon, die Ruhe und Konzentration die man auch für ungeliebte Tätigkeiten aufbringen kann, eigentlich gar nicht so schlecht und natürlich schwebt über jedem Menschen in der Medienbranche das Damoklesschwert des Zeitdrucks.
Ich freu mich richtig auf Montag, wenn schon Arbeiten, dann mit allen Widerwärtigkeiten die unser Kapitalsystem so zu bieten hat.

Hab mir letzte Woche ein kleines Handbuch zum XNA Framework besorgt, für Menschen wie mich die Managed DirectX und 3D Programmierung bisher eher nur am Rande gestreift haben eine tolle Einführung in die Welt der Vertex, Back und Z-Buffer. Allerdings darf man sich kein Komplettwerk erwarten, da hoff ich eher auf dieses Exemplar.
sind Tageszeitungen mutiger geworden in ihrem Geschreibse. SexyUnsexy. Nach dem sich jetzt ja eh der Bloggingjournalismus, was für ein schräges Wort, kontinuierlich dem Abgrund nähert darf ich wieder zugeben das meine Informationsquellen schon immer aus Tageszeitungen bestanden haben und nicht aus dubiosen Bloggeschreibe das gespickt mit Sarkasmus, Polemik(hauptsache verbal treten) wie gesagt sehr unterhaltsam sein kann, aber halt einfach Gebrabbel ist. Es nimmt ja heutzutage auch keiner mehr einen Punk aus Kreuzberg ernst wenn er politische und antikapitalistische Statements von sich gibt.
Irgendwo hatte ich heute gelesen, dass sich die Blogger entscheiden müssen zwischen einem neuen Weg der Kommerzialisierung oder einem Rückfall in das bestehende System = böse, sehr böse, da… man höre und staune die Authentizität darunter leidet. Um das Problem das sich da mir immer wieder aufdrängt einmal näher zu schildern, die Blogger die ich persönlich kennen lernen durfte und von denen ich behaupten würde das ich sie zumindest soweit kenne um sie als Freunde zu bezeichnen ist bis auf eine Ausnahme keiner, auch nur annähernd, authentisch. Das Geschreibe ist Schaupspielerei, eine zwar sehr subtile Art der Schauspielerei wie ich finde und für einen Freund Freud´s sicher durchaus interessant, aber eben gespielt. Dieses Dilemma tritt aber komischerweise nur bei, ich nenne sie mal Feuilleton Blogs, auf. Blogger die sich einem fixen Thema gewidmet haben sind da einfacher, eben realer, erfassbarer und faktischer.
only my 2 cents, oder wie war das,
Aja noch ganz wichtig, da ich einem bestimmten der oben ausführlich gedissten Kategorie von Bloggern nicht auf den Schlips treten will und dies anscheinend letztens beinahe, bzw. dann doch geschafft habe, darf ich dich als mir einzig bekanntes authentisches Beispiel für Feuilleton Blogging klassifizieren, deshalb nach dem Lesen auch die Note für die Rechtschreibprüfung im Kommentar nicht vergessen.
Unglaubliche Grafikdarstellung, toppt Gears of War vor allem durch den Einsatz von filmischen Stilmitteln. Für die PS3 wird die Berechtigung immer schwerer zu erbringen sein, ob sich die Hardware wirklich auszahlt und der Preis gerechtfertigt ist. Auf jeden Fall das Gameplay Video von Masseffect ansehen(am besten in einer der verfügbaren HD Qualitäten). Einen sehr guten Artikel gibt es dazu auch bei golem.
Für einfachere Benutzung und Feinde von Repositorys, gibts jetzt auch eine ZIP Variante.
ZIP Download: ASLib
